Was noch vor einigen Jahren mit dem Begriff "Chronischer Erschöpfungszustand" bezeichnet wurde, heißt heute in den Medien häufig "Burnout-Syndrom". Beide Namen beschreiben den Zustand des Ausgebranntseins, des Nicht-mehr-weiter-Wissens und Nicht-mehr-weiter-Könnens. Er tritt ein, wenn wir uns in einer Situation befinden, die uns den Mut und die Kraft nimmt, weiterhin hoffnungsvoll und vertrauend in die Zukunft zu blicken.
"To burn out" heißt übersetzt "ausbrennen" und beschreibt den inneren Zustand der Betroffenen. Es ist ein Zustand, der über das allgemeine Gefühl von Erschöpfung hinaus geht und sich chronisch manifestieren kann.
Manche merken dies zuerst im Beruf. Eine Arbeit, die früher Spaß machte, wird immer mehr zu einer schweren Belastung.
Andere haben einen persönlichen Verlust erlitten. Eine schwere Krankheit, eine Trennung in der Partnerschaft oder der Tod eines nahe stehenden Menschen scheinen das eigene Leben auf eine niederdrückende Weise sinnlos zu machen.
Aber auch Hausfrauen und Mütter, die eine langjährige Aufgabe verlieren, weil die Kinder nun aus dem Haus sind, sind davon betroffen. Genauso wie Menschen, die ihren Beruf aufgeben mussten, arbeitslos wurden oder auch am Ende ihres Berufslebens in den Ruhestand gehen.
Viele Menschen reagieren auf diesen erhöhten Stress mit seelischen und auch körperlichen Symptomen, die Vorzeichen von einem Burnout sein können:

So wird es für den Einzelnen immer schwieriger, sein Leben, ja auch nur seinen Alltag und die damit verbundenen Herausforderungen zu bewältigen.
Bedenken Sie:
Wo ein Ende ist, ist auch ein Anfang!