Stress ist ein Zustand, der natürlicherweise zum Leben gehört. Auf Situationen, die körperlich oder seelisch für uns eine besondere Herausforderung darstellen, reagiert unser Körper mit einer Extra-Ausschüttung von Hormonen, die dafür sorgen, dass unsere Organe intensiver mit körpereigenem "Treibstoff für Sonderaufgaben" versorgt werden.
Bedenklich - und damit auch gesundheitsschädigend - wird Stress erst, wenn dieser besondere körperliche Zustand durch äußere Umstände über einen längeren Zeitraum hinweg dauerhaft anhält oder es uns selbst nicht (mehr) möglich zu sein scheint, ihn zu unterbrechen oder zu beenden.
Die schädigende Wirkung lässt sich leicht nachvollziehen, denn wir würden ja auch nicht auf die Idee kommen, unser Auto nur noch mit der "Kick down"-Funktion zu fahren. Wir wissen, dass wir mit einer dauerhaften Inanspruchnahme dieses besonderen "Kicks" einen Motorschaden riskieren.
Das ist bei unserem Körper und unserer Seele nicht anders. Dauerhafter Stress schadet uns und kann langfristig zu dem gefürchteten Burnout-Syndrom führen.
Bedenken Sie:
Gegen das Gewicht der Dinge
kannst du nicht ankämpfen.
Es geht darum,
es zu ändern.
Antoine de St. Exupéry
